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Theresia Gerhardinger Gymnasium am Anger

10x Challenge – Klasse 8e

Um ein bisschen mehr Erfahrung in der Businesswelt sammeln zu können, haben wir uns dieses Jahr acht Wochen Zeit im WR-Unterricht genommen, um an der „10x-Challenge”teilzunehmen. Dies ist ein Programm vom Institut der deutschen Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schüler ein Startup gründen können. Die Klasse wird in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, die so die einzelnen Unternehmen bilden. Um ein paar offene Fragen klären zu können, haben wir uns zu Beginn des Projekts mit einem Experten in Kontakt gesetzt und konnten durch eine Videokonferenz die Unternehmensgründung besprechen. Außerdem haben wir durch seine Erfahrungen ein paar Anfangsfehler umgangen. Durch den Verkauf von Spendenurkunden erhielt jedes Unternehmen ein Startkapital, das uns die Gründung ermöglichte. Insgesamt gab es fünf Startups, die sich im Folgenden selbst kurz vorstellen.

Foto Bag with heart

Bag with heart“

Unsere Schülerfirma „Bag with heart“ lief anfangs noch nicht so glatt wie geplant. Nachdem wir die Flyer ausgehängt und unsere erste Durchsage gemacht hatten, begannen die Osterferien und wir haben keine Aufträge bekommen. Doch nach den Ferien haben wir uns im Erdgeschoss aufgestellt und erste Bestellungen aufgenommen. Unsere Kunden waren bei ihren Taschen sehr kreativ und wir haben aus ihren Wünschen die Taschenunikate geschaffen.

Foto Wood Girls

Wood Girls

Bei unserem Startup produzierten wir kleine Dinge aus Holz: Stifte, Zirbensäckchen, Fotohalter und verschiedene Schüsseln. Wir produzierten alles selbst und benutzten dafür auch die Maschine vom Vater einer Mitschülerin. Am Sommerfest konnten wir dann unsere Produkte verkaufen.

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Die leckerste Himbeerlimonade: Himbeerella

Von Anfang an wussten wir, dass wir eine Limonade produzieren wollen, da wir die Möglichkeit hatten, die Limonade in einer Gastronomie herzustellen. Wir haben uns in den ersten Unterrichtsstunden damit beschäftigt, wie hoch die Kosten sind, die wir für die Produktion der Limonade benötigen. Um das Projekt zu realisieren, waren wir am Elternsprechtag im zweiten Stock und haben unsere Spendenurkunden in Höhe von 5€ verkauft, um unser Kapital zu verbessern. Nach der Bestellung der Flaschen und Zutaten sind wir zu unserem Produktionsort ins Allgäu gefahren und haben dort den ganzen Tag unsere Limonade produziert, um die Flaschen vor den Pfingstferien in der Schule zu verkaufen.

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Golden Fruits

Wir stellten Smoothies aus Obst her, welches von den Läden weggeworfen werden sollte, aber noch komplett haltbar und gesund ist. Mit unserer Idee und dem Markenlogo konnten wir auch am Elternsprechtag Startkapital einnehmen und in unser Unternehmen investieren. Zettel mit dem QR-Code unseres Instagram Accounts durften wir im Schulhaus aufhängen, damit uns auch die Schüler*innen des TGGaA folgen konnten und Updates zu unseren Smoothies erhielten, die sie dann am Sommerfest an unserem Stand kaufen konnten.

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„Self-made stuff

All unsere Produkte wurden, wie der Name schon sagt, per Hand gefertigt. Wir haben Ketten, Ohrringe, Scrunchies und Grußkarten mit Handlettering-Schrift angeboten. Nachdem wir die Preise festgelegt hatten, haben wir unseren Verkaufsstand am Sommerfest aufgebaut und dort verkauft.

Insgesamt haben wir mit unseren fünf Schülerfirmen einen Gewinn von 1729,38 gemachtund konnten 50 % aller Einnahmen, also 864,69, zum Schuljahresende an Sr. Annemarie übergeben, die unsere Spende an die Partnerschule in Ghana weiterleitet. Der Restbetragwurde unter den Mitgliedern des Unternehmens aufgeteilt, die sich davon einen schönen Tag machen konnten. Das Schöne war die gewonnene Erfahrung und die Zusammenarbeit untereinander. Durch eine geschickte Arbeitsteilung konnte jeder seine Stärken einbringenund es konnte dadurch effektiv gearbeitet werden. Außerdem haben diese acht Wochen einwenig Abwechslung in den alltäglichen Unterricht gebracht.